Neulich landete eine Einladung in meinem Blick, die mich nicht mehr losließ: Leadership-Coachin Lorena Hoormann ruft zu einer Blogparade auf und stellt eine einzige, große Frage. Worauf bist du stolz? Und dann gleich die Ansage: Findest du 100 Dinge?
Puh, hundert. Beim ersten Lesen dachte ich: So viele? Beim zweiten Lesen kribbelte es. So eine Frage nehme ich als Abnehmdetektivin doch gerne unter die Lupe.
Also habe ich mir Zeit genommen, in meine eigenen Geheimakten geschaut und gesammelt. Herausgekommen sind 100 Dinge auf die ich stolz bin. Die Liste zeigt, dass Stolz nichts mit Angeben zu tun hat. Er ist eher eine Schatzkiste: all die Dinge, die ich schon gemeistert habe und aus denen ich für morgen schöpfen kann.
Hier ist meine Liste der 100 Dinge auf die ich stolz bin.
Mein Weg
- Als Ungarin aus einem kleinen Dorf bin ich losgezogen und habe mir Schritt für Schritt ein Leben im Norden aufgebaut.
- Dass ich zwei Ausbildungen parallel gestemmt habe, zur PTA (pharmazeutisch-technische Assistentin) und zur Krankenschwester.
- Puh, noch 97. Ich bin stolz, dass ich angefangen habe.
- Auf der Intensivstation für Herztransplantationen habe ich gearbeitet, wo jeder Handgriff sitzen musste.
- 1995 bin ich der Liebe wegen nach Wien gezogen, in ein fremdes Land mit fremder Sprache (ich musste flüchten, das bleibt mein Geheimnis, oder ich erzähle es dir, wenn ich dich besser kenne).
- In der Schweden-Apotheke am Schwedenplatz habe ich Fuß gefasst und für meine Nostrifizierung gelernt.
- In einer naturheilkundlichen Apotheke in Berlin fand ich zur Homöopathie.
- Seither schaue ich auf den ganzen Menschen und nicht nur auf ein Symptom.
- Mit über 40 habe ich noch einmal ganz neu angefangen und NLP gelernt.
- Im Januar 2022 bestand ich meine NLP-Master-Prüfung.
- Danach habe ich mich in Hypnose und Selbsthypnose vertieft, bei mehreren Lehrern.
- Ich habe mein erstes Blogthema wieder weggeworfen, als ich merkte, dass mir die eigene Geschichte dazu fehlt.
- Dass ich den Mut zum Umzug gleich zweimal hatte: erst zu eschlanki, dann zur Abnehmdetektivin.
- Ich stehe heute noch mit einem Fuß in der Pharmazie und gehe weiter meinen Weg.

Meine eigene Abnehmreise

- 27 kg habe ich selbst abgenommen, ohne Verbote und ohne Hungern.
- Noch immer so viele Punkte. Ich bleibe dran.
- Ich habe meine eigene Diät-Karriere, die ich seit der Pubertät führte, hinter mir gelassen.
- Manchmal habe ich noch immer Heißhunger, und deswegen verstehe ich meine Kundinnen besser.
- Dass ich das ständige Denken ans Essen, das Food Noise, bei mir leiser gemacht habe.
- Mit dem Essen habe ich Frieden geschlossen.
- Aus jedem Jo-Jo habe ich etwas gelernt, statt mich dafür zu verurteilen.
- Heute genieße ich, ohne danach ein schlechtes Gewissen zu haben.
- Ich habe meine Abnehmblockaden unter die Lupe genommen und ihre wahren Ursachen gefunden.
- Dass ich gelernt habe, meinen inneren Lichtschalter umzulegen.
- Ich finde meine Reset-Taste schnell, wenn mal was aus dem Ruder läuft.
- In meinem Körper fühle ich mich wieder wohl, weiblich und lebendig.
Als Abnehmdetektivin
- Seit 2020 begleite ich Frauen als Coach.
- Aus meiner eigenen Geschichte habe ich einen Beruf gemacht.
- Dass ich Frauen ernst nehme, die schon alles ausprobiert haben.
- Ich habe meine eigene Methode entwickelt, die Innere-Lichtschalter-Methode.
- Ich gebe meinen Klientinnen Techniken an die Hand, die sie selbst anwenden können.
- Dass ich ihnen keine Willenskraft verkaufe, sondern Wiederholung beibringe.
- Ich verbiete kein einziges Lebensmittel.
- Ich stehe für Genuss.
- Den alten Satz von Mama (und leider auch von mir früher) „Spiel nicht mit dem Essen“ habe ich umgedreht: Jawohl, spiel mit deinem Essen!
- Ich sage ehrlich, wenn ich einer Frau nicht helfen kann.
- Auch beim heiklen Thema Abnehmspritze bleibe ich klar und stelle die Gewohnheiten in den Mittelpunkt.
- Dass ich meinen Blog aufgebaut habe, Artikel für Artikel.
- Auf meinen Newsletter bekomme ich so warme Rückmeldungen.
- Dass es bei mir eine Anleitung für die Reset-Taste gibt.
- Es gibt eine Ernährungsformel.
- Und ich habe einen ganzen Jahreskurs auf die Beine gestellt.
- Ich verschenke meine kostenlosen Helfer, damit jede erst einmal ausprobieren kann.
- Dass ich Frauen zeige, wie sie den Regenbogen auf ihren Teller holen.
- Ich kann gut Hypnose erklären, auch wenn viele sie für unseriös halten.
- Ich traue meinen Klientinnen zu, ihren eigenen Weg zu gehen.
Genuss, Küche und Rezepte
- Als Ungarin liebe ich Kochen, Backen und Essen.
- Meine Rezepte gibt’s auch als Rezeptbuch.
- Beim Backen und Kochen kann ich richtig entspannen.
- Ich weiß, wie man mit wenigen Zutaten viel Geschmack zaubert.
- Dass ich Genuss nicht als Belohnung sehe, sondern als etwas ganz Alltägliches.
- Ich liebe einen gedeckten Tisch und teile ihn mit Menschen.
- Ich habe gelernt, langsam und mit allen Sinnen zu essen.
- Dass ich meinen süßen Jieper verstehe, statt ihn zu bekämpfen.
- Ich denke Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate zusammen, ganz ohne Panik vor einer Nudel.
- Ich probiere neue Küchen aus und koste mich durch fremde Gewürzregale.
- Dass ich Nudeln mit viel zu viel Käse ganz ohne Reue genieße.
- Ich habe mir das Kochen als kleine tägliche Auszeit bewahrt.
Reisen und Neugier
- Die Neugier aufs Reisen hört bei mir nie auf. Reisen, Reisen, Reisen.
- Ich habe mir mit meinem Freund gemeinsam vorgenommen, jedes Land der Welt einmal zu sehen.
- Am liebsten lerne ich zuerst fremde Länder über ihre Küche kennen.
- Ich bleibe neugierig auf das nächste Land, statt Orte zu wiederholen.
- Dass ich mich in fremden Sprachen und Kulturen zurechtfinde.
- Ich lasse mich auf Neues ein, auch wenn es fremd ist.
- Dass ich das Reisen als Nahrung für meine Lebensfreude sehe.
- Ich gönne mir kleine Auszeiten im Alltag, auch ganz ohne Koffer.
- Dass ich mir mein Fernweh als Antrieb bewahrt habe.
- Ich weiß: Die schönsten Erinnerungen entstehen sowohl am Buffet als auch unterwegs.
Menschen und Herzensdinge

- 2003 bin ich Mutter geworden.
- Meine Tochter geht ihren eigenen Weg.
- In Berlin habe ich ein Zuhause gefunden.
- Mein Partner ist seit 2013 an meiner Seite.
- Dass ich mir einen Alltag gebaut habe, in dem Liebe und Genuss Platz haben.
- Ich pflege Freundschaften, auch über Ländergrenzen hinweg.
- Zwischen 2017 und 2020 durfte ich krebskranke Frauen ehrenamtlich begleiten.
- Ich kann Menschen zuhören, ohne gleich zu urteilen.
- Dass ich anderen Mut mache, ohne ihnen etwas vorzumachen.
- In einem fremden Land bin ich ganz neu heimisch geworden.
- Ich weiß, wie viel ein warmes Wort in einem Kommentar bedeuten kann.
- Ich freue mich über die kleinen schönen Dinge im Alltag.
Wer ich bin
- Ich bin neugierig.
- Fehler gebe ich sofort zu und sorge für Besserung.
- Ich bin ehrlich, auch wenn es unbequem ist.
- Über andere zu reden geht für mich gar nicht. Ich rede lieber mit ihnen.
- Ein bisschen ungeduldig bin ich schon: erst bei Punkt 85.
- Ich weiß, dass ich nur mich selbst verändern kann, nicht die anderen.
- Dass ich herzlich über mich selbst lachen kann.
- Rückschläge sind Teil des Weges, wie beim Bergwandern rauf und runter.
- Ich gehe Schritt für Schritt, statt alles auf einmal zu wollen.
- Ich trage meinen eigenen Rucksack und mache meinen Proviant selbst.
- Mit über 50 lerne und probiere ich noch Neues.
- Ich habe meine eigene Sprache gefunden, mit Lupe, Geheimakten und Detektivblick.
- Aus „Schlemme dich schlank“ habe ich mein „Genieße dich schlank“ gemacht.
- Ich lerne, im HIER und JETZT zu leben, statt immer im Später oder Früher.
- Dass ich meine Lebensfreude auch an trüben Tagen nicht verliere.
- Ich traue mich, sichtbar zu sein, mit Höhen und mit Zweifeln.
- Dass ich standhaft bleibe, wenn ich von etwas überzeugt bin.
- Gleich geschafft.
- Dass ich meine Geschichte teile, damit andere Frauen sich weniger allein fühlen.
- Diese 100 Punkte habe ich zusammenbekommen und dabei wieder gemerkt, wie viel schon in mir steckt.
Fazit: Schau in deine eigene Schatzkiste
100 Punkte klangen erst nach viel zu viel. Und dann waren sie plötzlich da. So erlebe ich es auch mit meinen Klientinnen: Wir glauben, wir hätten nichts geschafft, und dabei liegt die halbe Schatzkiste schon vor uns. Wir sehen sie nur nicht mehr.
Vielleicht magst du es selbst probieren. Nimm dir einen Kaffee, ein leeres Blatt und die Frage: Worauf bin ich stolz? Und wenn dir nichts mehr einfällt, stell dir Lorenas Lieblingsfrage: Was noch?
Wenn dein Kopf beim Thema Essen selten Ruhe gibt, fang mit einem kleinen Schritt an. In meinem kostenlosen „5+1 Zutaten gegen den süßen Jieper“ zeige ich dir, wie du den ersten Heißhunger-Moment entschärfst. In meinem Newsletter begleite ich dich Schritt für Schritt weiter, hin zu genussvoll schlank im HIER und JETZT. Und wenn du dann Lust auf einen echten Neustart hast, wartet meine Reset-Taste auf dich.
Lass mich das Geheimnis deines schlanken Ichs entschlüsseln.
Deine Abnehmdetektivin, Ildiko
